„Das gibt sich, da muss man durch“ -NEIN MUSS MAN NICHT!!!

 

Ein Baby, das untröstlich weint, sich die Seele aus dem Leib schreit und sich durch nichts und niemanden beruhigen lässt, kann einen an den Rand des Wahnsinns treiben.

Du verstehst die Welt nicht mehr, bist verzweifelt und erschöpft, wütend, enttäuscht und überfordert! Du könntest dein Kind manchmal …

Du hast die Nase voll von all den gut gemeinten Ratschlägen, mitleidigen Blicken oder dem ratlosen „Da musst du durch, das wird schon“.

Heute weiß ich: Nein, da muss man nicht durch – und unsere Babys auch nicht. Denn das schadet dir, deinem Baby und eurer Beziehung zueinander. Und gerade in dieser Entwicklungsphase ist es für ein Baby besonders wichtig, sich auf eine in sich ruhende Bezugsperson verlassen zu können.

Es gibt inzwischen gute und nachweislich wirksame Methoden, um Eltern und Kind zu helfen. In der Regel führen schon wenige Behandlungen mit der EMDR Methode zu einer nachhaltigen Lösung.

 

Im NEUGEBOREN bietet Saba die EMDR-Methode für Säuglinge, die viel schreien an. Sie zeigt dir in diesem Workshop, wie du durch diese Methode dein Baby beruhigen kannst!

Du erfährst alles über EMDR und erlernst die spezielle Tapping-Methode, die du dann zuhause jederzeit anwenden kannst.

 

❓WAS IST EMDR❓
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet.
Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 80er Jahre. Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen bei Erwachsenen sowie Säuglingen, Kindern und Jugendlichen behandelt werden.
Zugrunde liegend ist das Modell der adaptiven Informationsverarbeitung: das AIP-Modell von Francine Shapiro ("Adaptive Information Processing Model"). Annahme ist, dass bei einer Störung der Verarbeitung, z.B. durch ein belastendes Erlebnis, dieses Erlebnis und die Erinnerung daran fragmentiert gespeichert und nicht verarbeitet werden. Im Alltag kann dies unter anderem sichtbar werden, wenn bestimmte Auslösereize (Trigger) die traumatische Erfahrung aktivieren: z.B. durch Bilder, Geräusche, Gerüche oder Körpererfahrungen.
Bei jüngeren Kindern bis hin zu Kindern im Säuglingsalter wird die bilaterale Stimulation taktil über Tapping, d.h. abwechselndes Tippen auf die Handrücken oder Fußsohlen des Kindes oder akustisch mittels Tönen neben den Ohren angewandt.
Die Anwendung von EMDR ist nicht nur auf die Behandlung einer Posttraumatischen Belastungsstörung beschränkt, sondern ebenso hilfreich in der Behandlung von Ängsten, Depressionen, Zwangserkrankungen, Phobien, welche u.U. Folgen einer traumatischen Erfahrung sein können.
Saba ist im Team NEUGEBOREN die Trauma-Therapeutin und hat auch für dich ein offenes Ohr ❣️